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  • 13.02.2018

Staatsanwalt ermittelt nach Gefangenenflucht

Berlin - Nach dem geflohenen Häftling aus dem Berliner Gefängnis Tegel wird bundesweit gefahndet. Eine Spur hat die Polizei aber noch nicht, wie eine Sprecherin am Montag sagte. Der 24-jährige Straftäter war am Mittwochabend vermutlich auf der Unterseite eines Lastwagens mit Anhänger aus der Anstalt entkommen. Es wird angenommen, dass er bei der Kontrolle an der Gefängnispforte mit Spiegeln nicht gesehen wurde. Der 1,63 Meter große Libyer Hamed Mouki hatte die Bediensteten getäuscht. Laut Justizverwaltung legte er eine Attrappe seiner Person in sein Zellenbett. So wurde seine Flucht erst am Donnerstagmorgen entdeckt. Er sollte wegen schwerer räuberischer Erpressung eine vierjährige Haftstrafe absitzen. Die Vorgänge werden jetzt untersucht, wie es in der Justizverwaltung hieß. Laut Angaben ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Gefangenenbefreiung – gegen Unbekannt. Ein Sprecher der Justizverwaltung sagte, es dürfe keine Vorverurteilungen geben. Die Flucht selbst – also der Drang nach Freiheit – wird nicht bestraft. dpa

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