21.06.2018, 21°C
  • 13.01.2018

Grippewelle erreicht langsam auch den Osten

Berlin - Die Grippewelle hat nach Einschätzung des Berliner Robert Koch-Instituts in Deutschland begonnen. „Im Schnitt trägt mehr als jeder fünfte Patient mit Grippe-Symptomen auch tatsächlich Influenza-Viren in sich“, sagte eine Sprecherin des Institutes. Das sei aber keineswegs ungewöhnlich und für die Jahreszeit normal. Moderate bis deutlich erhöhte Werte gebe es bereits für Hessen und Nordrhein-Westfalen. Der Osten und der Norden der Bundesrepublik seien bisher noch nicht so stark betroffen. Die häufigsten nachgewiesenen Influenza-Viren gehören laut Institute in diesem Winter bisher zum Typ B. Im vergangenen Jahr dominierte Typ A, der oft zu mehr Todesfällen bei Grippewellen führt. Typ-B-Viren gelten deshalb aber nicht als harmlos. Das Vorkommen der Viren kann sich im Lauf der rund drei Monate dauernden Grippesaison auch noch verändern. dpa

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