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  • 29.11.2017

NACHRICHTEN

Mann von Jugendlichen

in der U-Bahn verprügelt

Berlin - Eine Gruppe von Jugendlichen soll in einer U-Bahn der Linie 8 einen Mann verprügelt und mit Reizgas besprüht haben. Gegen einen 13-Jährigen und zwei 17-Jährige wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, wie eine Sprecherin der Polizei am Dienstag mitteilte. Der Vorfall ereignete sich laut Polizei am Montagabend kurz vor dem Bahnhof Bernauer Straße. Das 29-jährige Opfer habe telefoniert und die Jugendlichen, die laut Musik hörten, um Ruhe gebeten. Daraufhin sollen drei der jungen Männer auf ihn eingeschlagen haben. Als ihm auch noch Reizgas ins Gesicht gesprüht wurde, sei der Mann zu Boden gegangen. Die Jugendlichen setzten ihre Attacken fort. An der Bernauer Straße gelang es dem Mann, zu flüchten und die Polizei zu rufen. Die drei Verdächtigen wurden kurze Zeit später festgenommen. Der 29-Jährige wurde leicht verletzt. dpa

Gegenstände auf Gleise gelegt – Jungen stellen sich

Dallgow-Döberitz - Nachdem im Sommer beinahe ein Regionalzug bei Berlin wegen Hindernissen auf den Bahngleisen entgleist wäre, haben sich nun zwei Jungen gestellt. Sie kamen am Montag mit ihren Eltern auf eine Berliner Dienststelle, wie die Bundespolizeidirektion Berlin am Dienstag mitteilte. Seit wenigen Tagen hatte es eine Öffentlichkeitsfahndung gegeben. Wie alt die beiden Tatverdächtigen sind, wollte ein Sprecher aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Die Hindernisse seien keilförmig gewesen. Als Motiv hätten die beiden Jungen „Langeweile“ angegeben. Die Bahn der Linie RE 4 war Mitte Juni mit einer Geschwindigkeit von mehr als 100 Stundenkilometern bei Dallgow-Döberitz im Havelland mit den Gegenständen auf den Gleisen kollidiert und beinahe entgleist. Verletzte gab es demnach nicht. Den Angaben zufolge übernimmt die Staatsanwaltschaft Berlin das Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. dpa

Kleintransporter mit 2,6 Tonnen illegalem Feuerwerk gestoppt

Gramzow - Der Zoll hat auf der Autobahn 11 in Brandenburg einen Kleintransporter mit 2,6 Tonnen illegalem Feuerwerk gestoppt. Das teilte das Hauptzollamt Frankfurt (Oder) gestern mit. Die Feuerwerkskörper auf der Ladefläche wurden sichergestellt. Der niederländische Fahrer sagte den Angaben zufolge, dass er die Pyrotechnik in Polen gekauft habe und in die Niederlande bringen wollte. Zöllner hatten den Kleintransporter am Montag an der Anschlussstelle Gramzow (Uckermark) angehalten. dpa

Gericht: Schutz vor Terror nicht Aufgabe von Marktbetreiber

Berlin - Betreiber von Märkten können nach einer Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts nicht zu Sicherungsmaßnahmen und deren Kosten verpflichtet werden. Der Schutz vor Anschlägen obliege nicht dem Veranstalter, teilte ein Gerichtssprecher zu der Eilentscheidung am Dienstag mit. Das Gericht hatte bereits in einer Zwischenverfügung entschieden, dass die Betreiber des Weihnachtsmarktes vor dem Schloss Charlottenburg behördlich angeordnete Sicherheitsmaßnahmen vorerst nicht selbst umsetzen müssen. Der Bezirk hatte dann selbst Poller aufgestellt.dpa

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