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  • 10.11.2017

NACHRICHTEN

Tourismusbranche in Brandenburg geht optimistisch in Winter

Potsdam/Cottbus  - Viele Tourismusunternehmen in Brandenburg gehen optimistisch in die Wintermonate. Die Branche rechne mit einem Wachstum, teilte die Industrie- und Handelskammer Cottbus am Donnerstag für den Bereich Südbrandenburg mit. Ein ähnliches Bild ergibt sich im Kammerbezirk Potsdam: Dort erwarten etwa 30 Prozent der Firmen der Beherbergungsbranche bessere Geschäfte. Mehr als 60 Prozent schätzen die Lage stabil ein, wie die dortige IHK erläuterte. In Ostbrandenburg bezeichnen den Angaben zufolge neun von zehn Gastronomiebetrieben ihre Lage als gut oder befriedigend. dpa

Brandenburg hat 2017 bisher 3900 Flüchtlinge aufgenommen

Potsdam - In der Erstaufnahmeeinrichtung Brandenburgs sind von Januar bis Oktober rund 3900 Asylsuchende aufgenommen worden. Die größte Gruppe stamme mit 550 aus der Russischen Föderation, darunter vor allem Tschetschenen, sagte Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) am Donnerstag im Innenausschuss des Landtags. Fast genauso viele Flüchtlinge kamen aus Syrien, auf Platz drei landete Kamerun. Damit ging die Zahl der Flüchtlinge weiter zurück – vergangenes Jahr kamen demnach bis Oktober 8800 Flüchtlinge. dpa

Weniger ausländische Touristen wegen Air-Berlin-Pleite

Berlin - Das geringere Angebot von Air Berlin schon vor der Einstellung des Flugbetriebs hat sich negativ auf die Touristenzahl in der Bundeshauptstadt ausgewirkt. Im September ging die Zahl ausländischer Besucher im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,7 Prozent auf rund 480 000 zurück, deren Übernachtungszahl sank um 2,9 Prozent auf 1,27 Millionen. Das teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Donnerstag mit. Ein Plus von 3,4 Prozent bei den inländischen Gästen auf knapp 730 000 glich diesen Rückgang aber mehr als aus. Bis September kamen 9,75 Millionen Gäste (plus 2,9 Prozent) nach Berlin.dpa

Minister: Nicht alle unerfüllten Wünsche finanzierbar

Potsdam - Brandenburgs Finanzminister Christian Görke (Linke) ist angesichts der jüngsten Steuerschätzung massiven Ausgabewünschen entgegengetreten. Nicht alle unerfüllten Wunschvorhaben der letzten Jahre könnten im nächsten Doppelhaushalt 2019/2020 finanziert werden, erklärte Görke am Donnerstag in einer Mitteilung. Zudem habe Berlin bereits umfassende Steuersenkungen angekündigt, die zu Lasten der Länder gehen können. Nach der neuen Steuerschätzung sollen die bundesweiten Steuereinnahmen von in diesem Jahr 734,2 Milliarden Euro auf 889,6 Milliarden Euro im Jahr 2022 steigen. Hintergrund ist das gute Wirtschaftswachstum. dpa

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