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Flughafen

  • 07.07.2017
  • von Melanie Berger

Kehrtwende in Flughafendebatte: Dobrindt will Offenhaltung von Tegel prüfen

von Melanie Berger

Will den Flughafen Berlin Tegel erhalten: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Die Kapazitäten des BER würden wohl nicht ausreichen. Darum solle über die Offenhaltung des Flughafens Tegel nachgedacht werden, sagt der Bundesverkehrsminister.

Berlin - Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) spricht sich dafür aus, eine Offenhaltung von Tegel zu prüfen. „Die Kapazitäten des BER werden mittelfristig für Berlin wohl nicht ausreichend sein. Auch deshalb kann man über die Offenhaltung des Flughafens Tegel nachdenken", hieß es am Freitag in einer Pressemitteilung. Damit widerspricht er dem rot-rot-grünen Senat. Die Regierungsparteien haben sich in den vergangenen Monaten immer wieder zu den Plänen bekannt, Tegel nach der Fertigstellung des BER zu schließen.

Michael Müller hatte zu verstehen gegeben, dass auch ein Volksentscheid nichts an der Schließung des Flughafens ändern würde. Dobrindt sagte hingegen, "eine Hauptstadt mit zwei Flughäfen ist gut vorstellbar. Es ist Aufgabe der Geschäftsführung, eine Prüfung in Auftrag zu geben, wie die notwendigen rechtlichen und betrieblichen Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden können."

Der Bund ist einer der drei Anteilseigner der Flughafengesellschaft - neben Berlin und Brandenburg- die Berlins Flughäfen betreibt.

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