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Themenschwerpunkt:

Rechtsextremismus

  • 13.06.2017
  • von Gudrun Janicke

Brandenburg: Nauener Turnhalle nach Brandanschlag fast wieder aufgebaut

von Gudrun Janicke

Die Turnhalle in Nauen war als Notunterkunft für etwa 100 Flüchtlinge geplant. NPD-Politiker Maik Schneider zündete sie mit Mitstreitern im August 2015 an. Foto: Julian Stähle/dpa

Der NPD-Politiker Maik Schneider verübte mit Mitstreitern einen Brandanschlag auf eine Turnhalle in Nauen, in der vorübergehend Flüchtlinge untergebracht werden sollten. Die Sportstätte wurde dabei vollständig zerstört.

Die vor rund zwei Jahren bei einem Brandanschlag zerstörte Turnhalle in Nauen (Havelland) ist wieder aufgebaut worden. Sie wird voraussichtlich im Juli übergeben. Derzeit sei das Innere noch nicht fertig, sagte Caterina Rönnert, Sprecherin des Landkreises, am Dienstag auf Anfrage. Auch im Außenbereich müssten noch Arbeiten erledigt werden. Zuvor hatte der rbb darüber berichtet. Die Halle wird wieder für den Sport genutzt.

Bei dem Anschlag im August 2015 war die Halle vollständig zerstört worden. In ihr sollten Flüchtlinge untergebracht werden. Es entstand ein Sachschaden von 3,5 Millionen Euro.

Das Potsdamer Landgericht verurteilte den Haupttäter Maik Schneider (NPD) zu neuneinhalb Jahren Haft. Ein Mittäter erhielt sieben Jahre. (dpa)

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