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  • 29.04.2016
  • von Thomas Loy

Projekt "Urbane Mitte" in Kreuzberg: Hochhäuser am Gleisdreieck werden niedriger

von Thomas Loy

Da wächst was. Einer der beiden Siegerentwürfe sieht sieben Hochhäuser vor, die mit 60 Metern aber relativ niedrig ausfallen.

Die Jury hat sich entschieden: Sieben niedrige statt fünf hohe Hochhäuser sollen ab 2018 gebaut werden.

Die am U-Bahnhof Gleisdreieck geplanten Bürotürme werden niedriger ausfallen als befürchtet. Der Bauherr Copro hat sich zusammen mit einer Jury auf einen Entwurf des Büros Ortner & Ortner mit sieben rund 60 Meter hohen Blöcken festgelegt. Verworfen wurde eine Planung mit fünf rund 90 Meter hohen Türmen. "Es ist Ortner & Ortner am besten gelungen, eine große Flexibilität der geplanten Gewerbebauten – insbesondere für Sporthallen und eine Kunsthalle, aber auch für Gastronomie und Läden – umzusetzen", erklärte Copro. 22 Architekten hatten sich an dem städtebaulichen Wettbewerb beteiligt, die Büros Ortner & Ortner sowie Cobe wurden von einer Jury als Sieger ausgewählt. Jetzt darf nur noch Ortner & Ortner weiterplanen.

Am Gleisdreieck sollen auf einer Fläche von 43.000 Quadratmetern Gewerbeflächen für die Kreativszene entstehen. In geringerem Umfang sind auch Wohnungen geplant. Die Kunsthalle soll eine Privatsammlung beherbergen und dem Quartier ein Gesicht geben. Parallel zur Entwurfsplanung läuft ein Bebauungsplanverfahren. 2018 soll mit dem Bau der Blöcke begonnen werden.

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